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Deutschland Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), BONUSMATERIAL: Broschüre, Foto-Galerie, Szene Zugang, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Der Outlaw Jim Bowie freundet sich mit den Comanchen an und steht ihnen gegen weiße Geschäftemacher bei, die es auf ihre Silberschätze abgesehen haben. Die fiktive Episode aus dem Leben des legendären Westernhelden bildet den Rahmen für einen unterhaltsamen Indianerfilm. …Im Lande der Comanchen / Comanche Territory (GER)

Unverb. Preisempf. : EUR 14,99 ★★★★★
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Im Lande der Comanchen Produktmerkmale
- FSK 12
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O’Ha!ra,
Kaum eine Schauspielerin hat dem Western so viele memorable Frauengestalten geschenkt wie Maureen O’Hara, und so ist es wohl auch kein Wunder, daß ihr Name in den Credits zu George Shermans Western “Comanche Territory” (1950) an erster Stelle steht, obgleich eine solch prominente Position auch heute noch eher dem leading man als der leading lady vergönnt ist.
Was “Comanche Territory” angeht, spiegelt dieses Arrangement jedoch wider, was auf der Leinwand vorgeht, denn die wundervolle O’Hara spielt mühelos jeden anderen Mimen in diesem Film an die Wand, und am leichtesten gelingt ihr dies mit Macdonald Carey, dem “King of the B’s”, der hier die männliche Hauptperson, James Bowie, verkörpert. Nun war mit dem echten James Bowie, einem streitlustigen Rauhbein, Soldaten, Sklavenhändler und Abenteurer und dem Aushängeschild von Texas, dem Vernehmen nach nicht gut Kirschen essen, so daß es schon wundern würde, warum ein eher dem Wunschschwiegersohnnaturell entsprechender Mann wie Carey diese Rolle bekam, wäre hier nicht von Anfang an klar, daß es gar nicht um den historischen Bowie geht, sondern um einen zur Identifikation einladenden Biedermann der 50er Jahre [1].
Auch die Story dieses gefällig daherkommenden Technicolor-Westerns ist nicht dazu angetan, ein auch nur annähernd korrektes Bild des amerikanischen Westens zu vermitteln: Nachdem ein alter Friedensvertrag zwischen der US-Regierung und den Komantschen ausgelaufen ist, wittern die Siedler der Umgebung die Chance, das Indianerterritorium zu besetzen und nach dem Edelmetall zu schürfen. Um dies und einen daraus folgenden Krieg zwischen den Komantschen und den Weißen zu verhindern, wurde Seeger ausgeschickt, eine Vertragserneuerung zu erwirken, doch das Dokument wurde ihm von Siedlern, die ihn hinterrücks überfielen, geraubt. Zusammen mit Bowie versucht Seeger nun, die Diebe des verschwundenen Vertrags in der benachbarten Stadt Crooked Tongue ausfindig zu machen. Dabei gerät Bowie mit der ebenso selbstbewußten wie hinreißenden Katie Howard aneinander, ohne jedoch zunächst zu ahnen, daß von anderer Seite eine noch größere Gefahr ausgeht.
Der Umstand, daß dieser Film in Handlung und Thematik weder besonders originell noch tiefsinnig ist, mag mehr oder weniger verzeihlich sein, denn die Geschichte erhält insgesamt eine gewisse Spannung aufrecht, wartet mit einigen typischen Westernsituationen auf, verfügt mit Will Geer in der Rolle des Dan’l Seeger über einen Comic Relief Character, der mit Carey durchaus amüsante Dialogzeilen austauscht, und hat vor allen Dingen eine augenfunkelnde, sich prügelnde und sogar – für mich der Höhepunkt des Filmes – ein Lied zum besten gebende Maureen O’Hara. Da fallen die fehlende Präsenz des leading man und einige Albernheiten in der Handlung – etwa die Leichtigkeit, mit der Bowie ihn verfolgende Indianer abschüttelt – doch gar nicht so sehr auf.
George Sherman inszenierte in seiner Laufbahn durchaus den einen oder anderen Indianerwestern, doch bleibt “Comanche Territory” letzten Endes einer sehr naiven Sichtweise des Konflikts zwischen den indigenen Kulturen und der Zivilisation der Weißen verhaftet. Nicht die unterschiedlichen ökonomischen Systeme auf beiden Seiten, nicht der Expansionsdrang, der Landhunger, die Bevölkerungsexplosion auf seiten der Weißen machen einen blutigen Kampf unvermeidlich, sondern einzig die Bosheit und Gier einiger Weißer stellen hier eine Bedrohung dar, die jedoch durch den Anstand und die Hilfsbereitschaft der ebenfalls weißen Helden, die für den Großen Papa in Washington stehen, der eben auch ein anständiger Kerl ist, abgewendet werden kann. Unser Held empört sich sogar darüber, daß es Männer wie die von ihm bekämpften Schurken sind, die dem weißen Mann einen so schlechten Namen verschaffen. Soso.
“Comanche Territory” ist alles in allem sicher kein großer Wurf, und erst recht keines jener verkannten B-Movie-Kleinode, an denen gerade der Western reich ist – aber er ist ganz sicher nette Familienunterhaltung.
Die DVD bietet sowohl eine deutsche als auch eine englische Tonspur, wobei ich die deutsche Tonspur schon deshalb nicht empfehlen würde, weil die Synchronstimme Maureen O’Haras schlichtweg nervtötend ist. Auf Untertitel muß man allerdings verzichten.
[1] Steffen Wulf nennt im Booklet zur DVD den Hauptdarsteller “eine[r] blasse[n] James-Stewart-Kopie, die noch milchgesichtiger daherkommt als das Original”, doch möchte ich einer solchen Einschätzung widersprechen. In der Tat weist Carey äußerlich eine gewisse Ähnlichkeit zu Stewart auf, doch gerade in den 50er Jahren änderte sich die Stewart-Persona unter dem…
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| Kommentar als LinkGute DVD Umsetzung – schlechter Film,
Ich habe die DVD erst jetzt angeschaut, da sie mir vorher noch zu teuer war. (Gott sei Dank)
Zur DVD kann ich mich den Vorrezensenten anschließen und eigentlich 5 Sterne vergeben. Sehr gute Ton- und Bildqualität.
Der Western selber ist nicht gut. Handwerklich schlecht gemacht und auch tlw. hölzerne Schauspielerleistungen.
Allein M. O`Hara kann den Film leider auch nicht herausreißen. Einige Beispiele gefällig:
Der Hauptdarsteller reißt vor Comanchen aus, umreitet einen kleinen Busch(Er ist noch in Sichtweite der Comanchen!) und die Comanchen reiten geradeaus weiter
Beim abschließenden Überfall auf das Comanchendorf, zum Ende des Films, fliegen die Pfeile wie in Zeitlupe. Jeder Beteiligte könnte sie mit der Hand auffangen–einfach nur lächerlich. Wer getroffen wurde hält den Pfeil schnell fest und fällt um.
Auch die Grundhandlung bzgl. des Silbervorkommens in den Bergen der Comanchen wirkt recht an den Haaren herbeigezogen.
Es ist aus meiner Sicht nicht einmal ein B-Western, eher C-Kategorie. Er steht jetz in meiner Sammlung und wird dort die nächsten xx Jahre stehen bleiben.
Also, nur für Westernsammler von Wert, ansonsten kein Western den man zweimal anschaut.
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| Kommentar als Linkund noch einer in würdiger qualität!!! danke koch media!!!,
auch dieser western wir einem westernfreund gefallen, weil in dieser qualität war er noch nie zu bestaunen – bild sehr gut – ton gut – aufmachung sehr gut – info gut!!! westernherz was will man mehr!!! jawohl mehr mehr mehr koch media!!! vielen dank herr bruckner!!!
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